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Das Jahr 1922 ………

und die Stadt Lindau im Bodensee

EreignisseBearbeiten

1. Februar: die Gemeinden Aeschach, Hoyren und Reutin werden in die Gemeinde eingegliedert.


Bereits im Anschluss an den ersten Weltkrieg agierte der „Alldeutsche Verband“, aus dem sich 1920 in Lindau der „Deutschvölkische Schutz- und Trutzbund“ gründete. Dieser vertrat im Gegensatz zum althergebrachten religiösen Antisemitismus bereits den völkisch-ideologischen und gründete 1922, nach einem gescheiterten ersten Versuch 1921, die NSDAP-Ortsgruppe Lindau. 1923 folgte die Gründung der Ortsgruppe Lindenberg.

Während die Lindauer in der Brauerei Schachen ihre Zusammenkünfte abhielten und dort darüber diskutierten, wie die Judenfrage zu lösen sei, trafen sich die Lindenberger im Café Schemminger. Ihre Mitglieder stammten aus der Mittelschicht. In Lindau gründete sich zudem 1922 die SA, in Lindenberg 1928.

Den wirklichen Anfang ihrer „Blütezeit“ nahm die Nazibewegung jedoch erst ab 1925, nachdem Adolf Hitler persönlich bei der Neugründung der Lindauer NSDAP nach dem zeitweiligen Verbot anwesend war. Schritt für Schritt gingen die Nazis gegen die Gewerkschaftsverbände, Kommunisten, Sozialisten und Juden vor, bis ihnen die Machtergreifung Hitlers 1933 das offizielle Recht dazu gab.

Die ersten Verhaftungen folgten schnell. Um die Leute zu demütigen, wurden sie öffentlich durch die Stadt zum Bahnhof geführt, um dann ins Konzentrationslager Dachau gebracht zu werden.

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Personen Bearbeiten

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Biografie Bearbeiten

Gestorben Bearbeiten


MedienBearbeiten

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Video/FilmBearbeiten

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