Die Bahnstrecke München-Lindau ist ……
- südlicher Teil der Ludwigsbahn
- Teile davon werden Allgäubahn genannt.
2018 beginnt die Elektrifizierung der Strecke nach München - voraussichtlich drei Jahre Bauzeit
Bus-Ersatzverkehr ist eingerichtet.
- allgemein: Eisenbahn
- Wikipedia-Artikel zum Namen Ludwigsbahn
- https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig-Süd-Nord-Bahn Wikipedia-Artikel zur Ludwig-Süd-Nord-Bahn]
- [https://de.wikipedia.org/wiki/Allgäubahn (Bayern)
Geschichte für den Südabschnitt Augsburg–Lindau[]
Noch während dem Bau des Südabschnitts der Ludwigs-Süd-Nord-Bahn, heute in seinem letzten Teil auch Allgäubahn genannt, begannen in Augsburg die Arbeiten an der Bayerischen Maximiliansbahn in Richtung Ulm. Deren erste Teilstrecke bis Dinkelscherben konnte schon am 26. September 1853 eröffnet werden.
In Kempten führte man die Strecke auf einer hohen doppelgleisigen Holzbrücke, der König-Ludwig-Brücke, über die Iller und ließ sie in einem Kopfbahnhof vor der Stadt enden. Erst 1906 wurde die Holzbrücke durch eine daneben errichtete Betonbrücke ersetzt. Die noch bestehende König-Ludwig-Brücke ist die letzte Fachwerkbrücke in Deutschland, die nach Plänen des Amerikaners William Howe erbaut wurde.
Sieben Kilometer weiter in Richtung Immenstadt entstand über den Waltenhofer Tobel eine weitere, 53 Meter lange Holzbrücke, die 1900 durch eine Stahlbrücke ersetzt wurde.
Bei Röthenbach im Allgäu wurde in den Jahren 1847 bis 1853 der damals weltweit größte Bahndamm aufgeschüttet. Als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme, angeordnet durch König Max II., entstand der 901 m lange und 53 m hohe Damm mit der Sohlenbreite von 260 m und der Kronenbreite von 22 m, dabei wurden 2,24 Millionen Kubikmeter Erdreich bewegt. Hunderte von Arbeitern waren beim Bau beschäftigt, 44 davon ließen dabei ihr Leben. Auf der Strecke in Richtung Lindau führt die Bahn über zwei Pässe. Dadurch vermieden es die Erbauer, das „ausländische“ Württemberg zu berühren.
- Siehe dazu: Rentershofener Bahndamm
Ab Aeschach führt die Strecke auf einem Seedamm nach Lindau.
Die letzten sechs Etappen der Strecke wurden wie folgt eröffnet:
| Streckenteil | Länge | in Betrieb ab |
|---|---|---|
| Augsburg–Kaufbeuren | 60,2 km | 1. September 1847 |
| Kaufbeuren–Kempten | 42,5 km | 1. April 1852 |
| Kempten–Immenstadt | 21,7 km | 1. Mai 1853 |
| Immenstadt–Oberstaufen | 16,9 km | 1. September 1853 |
| Oberstaufen–Aeschach | 49,7 km | 12. Oktober 1853 |
| Aeschach–Lindau Bf. | 1,8 km | 1. März 1854 |
Die gesamte Strecke von Hof bis Lindau mit einer Länge von 566 Kilometern war am 1. März 1854 fertiggestellt, also 11 Jahre nach Baubeginn, eine große Leistung mit den damals zur Verfügung stehenden Mitteln. Die Strecke ist heute überwiegend zweigleisig ausgebaut.
Bregenz-Lindau-Berlin[]
- DB-ÖBB: Neue Direktverbindung zwischen Spree und Bodensee (3. Juli 2021)
Siehe auch[]
- Bahnstrecke Augsburg–Buchloe
- Bodenseegürtelbahn
- Allgäubahn
- Bahnübergang Bregenzer Straße
- Eisenbahnunglück bei Aitrang im A. - am 9. Februar 1971. Ort: nordöstlich von Kempten bei Marktoberdorf.