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Blick von Osten nach Westen
Links: der Zufluss vom Hochrhein
Rechts: Insel Lindau

Die Bezeichnung Bodensee steht genau betrachtet für zwei Seen und einen sie verbindenden Flussabschnitt des Rheins, nämlich den Obersee (auch für sich allein meistens Bodensee genannt, auch mit dem Seitenarm des Überlinger Sees), den Flussabschnitt Seerhein und den Untersee (hinter Konstanz bis Eschenz). Es folgt etwa bis Basel der Hochrhein. Der Bodensee liegt im Bodenseebecken, das Teil des nördlichen Alpenvorlandes ist, und wird vom Rhein durchflossen.
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Blick nach Osten

Li Reg weit

hervorgehoben: Lindau im Bodensee


Text - Lücke -


Im Internet Bearbeiten

Nachschlagemöglichkeiten im Internet: lücke



Meereshöhe ü. NN: 395 m

Oberfläche gesamt: 536 km2

Obersee: 473 km2

Untersee: 63 km2


tiefste Stelle: 251,4 m

Diese liegt zwischen dem Friedrichshafener Stadtteil Fischbach und Uttwil auf Schweizer Seite. (Zum Vergleich: Die durchschnittliche Tiefe der Nordsee liegt bei 94 Meter.)


Rauminhalt: 48 km3

Uferlänge: 273 km

davon:

in Baden-Württemberg 155

Bayern 18

Österreich 28

Schweiz 72


größte Länge im See: 63 km

größte Breite im See: 14 km



Inhaltsverzeichnis des Artikels in der Wikipedia Bearbeiten


 *1Geschichte
















Die Fläche des Obersees beträgt 473 km². Er erstreckt sich zwischen Bregenz und Bodman-Ludwigshafen über 63,3 km und ist zwischen Friedrichshafen und Romanshorn 14 km breit; an seiner tiefsten Stelle zwischen Fischbach und Uttwil misst er 251,14 m.


Am nordöstlichen Ufer, auf bayerischer Seite, liegt die Reutiner Bucht. Der Bahndamm vom Festland zur Insel Lindau und die Seebrücke für den Autoverkehr grenzen vom Bodensee den so genannten „Kleinen See“ ab, der zwischen dem Lindauer Ortsteil Aeschach und der Insel liegt.

Die drei kleinen Buchten des Vorarlberger Ufers haben diese Namen: Vor Bregenz die Bregenzer Bucht, vor Hard und Fußach die Fußacher Bucht und westlich davon der Wetterwinkel. Weiter westlich, auch westlich des Rheins bereits in der Schweiz, befindet sich die Rorschacher Bucht.

-zufluesse1

Zuflüsse des Obersees Bearbeiten

Die wichtigsten Zuflüsse des Obersees/Bodensees neben dem Rhein (er kommt aus der Schweiz) sind (entgegen dem Uhrzeigersinn) Dornbirner Ach, Bregenzer Ach, Leiblach, Argen, Schussen, Rotach, Seefelder Aach, Stockacher Aach, Salmsacher Aach,

ebenfalls aus der Schweiz: Aach (bei Arbon), Steinach, Goldach und Alter Rhein. (alles auch die Stichworte bei Wikipedia)

De Abfluss des Obersees bei Konstanz ist der Seerhein, der wiederum Hauptzufluss des Untersees ist. Wichtigster weiterer Zufluss des Untersees ist die [xxxx Radolfzeller Aach].

Der Untersee ab Konstanz Bearbeiten

Der Untersee, der vom Obersee bzw. von dessen nordwestlichem Arm Überlinger See durch die große Halbinsel Bodanrück abgetrennt ist, weist eine Fläche von 63 km² auf. Er ist durch die Endmoränen verschiedener Gletscherzungen und Mittelmoränen geprägt und stark gegliedert.

Diese Seeteile haben eigene Namen.

  • Nördlich der Insel Reichenau befindet sich der Gnadensee.
  • Westlich der Insel Reichenau, zwischen der Halbinsel Höri und der Halbinsel Mettnau befindet sich der Zeller See.
  • Nördlich der Mettnau liegt der Markelfinger Winkel. Die Drumlins des südlichen Bodanrücks setzen sich am Grund dieser nördlichen Seeteile fort.
  • Südlich der Reichenau erstreckt sich von Gottlieben bis Eschenz der Rheinsee mit seiner zum Teil ausgeprägten Rheinströmung. Früher wurde dieser Seeteil auch nach dem Ort Berlingen Bernanger See genannt.

Auf den meisten Karten ist der Name des Rheinsees auch deshalb nicht aufgeführt, weil sich dieser Platz am besten für die Beschriftung des Untersees eignet.






Der Bodensee auf historischen Landkarten Bearbeiten

[ evtl. Bild einfügen :bLacus Constantiensis 1540.jpg|mini|Karte der Bodenseeregion von 1540

  • 1540: Die Karte Lacus Constantiensis von Johannes Zwick und Thomas Blarer enthält Landschaftsbezeichnungen, Städte und den Rhein.
  • um 1540: Sebastian Münster (1488–1552)
  • 1555: Die Rheinlaufkarte von Caspar Vopelius enthält eine Kartografierung mit den größeren Städten, den Zuflüssen und dem Abfluss des Rheins.
  • 1579: Leonhard Straub, St. Galler Drucker.
  • 1633: Die Schwabenkarte von Johannes Janssonius, Amsterdam: Totius Sveviae novissima tabula enthält den Bodensee mit Inseln, Zuflüssen, Städten und Ortschaften.[1]
  • 1649: Johann Christoph Hurter
  • 1675: Die Bodenseekarte Lacus Acronianus sive Bodamicus von Nikolaus David Hautt nach Andreas Arzet SJ zeigt den Bodensee mit angrenzenden Ländereien.[2]
  • nach 1749: „Lacus Bodamicus Vel Acronius cum regionibus circumjacentibus recens delineatus …“ Kolorierter Kupferstich von Matthäus Seutter (Augsburg) bei Johann Michael Probst (Augsburg), nach 1741. 48,5 × 56 cm


Liste der See-Orte, nach abc Bearbeiten

(Die Abkürzungen stehen für die drei Nachbarstaaten und die Seeteile: OS – Obersee und seinen Teil Üb.S – Überlinger See, US – Untersee)

A – E Bearbeiten

F – L Bearbeiten

M – R Bearbeiten

S - Z Bearbeiten

  • Zeller See (US)

=== Halbinseln ===

In den Bodensee ragen einige Halbinseln ganz unterschiedlicher Größe.

* Am Westende des Sees der [[Bodanrück]], die größte Halbinsel. Sie trennt den Obersee (genauer, den Seeteil Überlinger See) vom Untersee. Er erstreckt sich über eine Fläche von 112 km².

* Die [[Mettnau]] im Untersee, die sich der Insel Reichenau entgegenstreckt, trennt den Zeller See im Süden vom Markelfinger Winkel im Norden. Sie hat eine Flächenausdehnung von 1,7 km².

* Die etwa 45 km² große [[Höri (Bodensee)|Höri]], die sich ebenfalls der Insel Reichenau entgegenstreckt, trennt den Zeller See im Norden vom Rheinsee im Süden.

* Im Südosten, nahe der Mündung des neuen [[Alpenrhein|Rheinkanals]] am Alpenrhein, ragt im [[Rheindelta (Bodensee)]] Rohrspitz mit einer Fläche von etwa 50 ha rund 1,2 km in den See und bildet die westliche Umrandung der Fußacher Bucht.

* Die Halbinsel [[Wasserburg (Bodensee)|Wasserburg]] mit dem Schloss Wasserburg und der [[Wasserburg (Bodensee)#Kirchen und Kapellen|Pfarrkirche St. Georg]] im nordöstlichen Obersee liegt zwischen der Nonnenhorner Bucht im Westen und der Wasserburger Bucht im Osten. Sie hat eine Flächenausdehnung von 2,3 ha und war eine Insel bis 1720, als die [[Fugger]] einen Damm aufschütteten. Im März 2009 lebten 27 Einwohner auf der Halbinsel.

* Die [[Galgeninsel]] in der [[Reutiner Bucht]] bei der [[Güterabfertigung]] ist ebenfalls eine Halbinsel, die früher eine Insel war. Sie ist nur 0,16 ha groß.

Siehe auch Bearbeiten

  • Ufer — Was an dem Ufer des Sees rundum nacheinander kommt.
  • Lac de Constance (Bodensee en allemand)


Es gibt auch eine Diskussionsseite über den Ausbau dieses Artikels hier

Sonst im Internet, www Bearbeiten

  • der 🇨🇭🇵🇪 Blick durch die Webcams
  • So sehr schadet der Mensch dem Bodensee. VIDEO: 03:31 Min. 22. Oktober 2018 (Ein Forscherteam der Uni Konstanz hat jahrelang geforscht - und den massiven Einfluss des Menschen auf das Ökosystem des Bodensees heraus gefunden)

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