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Band 137 (2019) in der Reihe Schriften des Vereins für ... usw. (kurz Bodensee-Geschichtsverein Bd. 137 - 2019)

ist erschienen.



Angaben d. Herausgeber:

Der vorliegende Band 137 (2019) wird mit einem kulturgeschichtlichen Thema eingeleitet, das rund um den Bodensee eine große Rolle spielt: der Fastnacht (Fasnacht, Fasching, Karneval). Es wird der Nachweis geführt, dass einer der bekanntesten Fasnachtskomponisten, der das Liedgut der Konstanzer, der Ermatinger und der Stockacher Fasnet prägte, vor 1945 als hauptamtlicher NS-Propagandaredner in der Karlsruher Gauleitung ­tätig und 1943 in eines der schwersten Kriegsverbrechen der Wehrmacht verstrickt war.

Weiter geht es mit der Zeitgeschichte: Das deutsch-schweizerische Problem des Tägermooses wird behandelt, ebenso das jüdische Leben der unmittelbaren Nachkriegszeit in Konstanz und der bedrückende Fall des schweizerischen „Landesverräters“ Ernst S. (1919–1942) aus St. Gallen.

Mit Spannung liest sich das Reisetagebuch von Francisco de Miranda, einem südamerikanischen Revolutionär und Gründervater Venezuelas, über seine Reise an den Bodensee im Sommer 1788.

Architekturgeschichtlich bietet ein Beitrag zum Rahlenschlösschen der Abtei Weißenau überraschende Erkenntnisse.


Und schließlich wird dargelegt, dass zwei Theodulf-Bibeln aus der Konstanzer Dombibliothek als frühmittelalterliche Belege für karolingische Herrscher­reisen heranzuziehen sind.



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