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Das Lindauer Tagblatt schrieb am 29. April 1925 in seiner Mittagsausgabe: „Der Lindauer Omnibus-Verkehr ist heute früh aufgenommen worden. Unsere Stadt hat damit einen weiteren begrüßenswerten Schritt auf dem Wege ihrer Aufwärtsentwicklung getan, der auf das Konto der Vereinigung gebucht werden darf.

Foto aus den Archiven

„Allwetterbus“ MAN Typ NOB 4, 1927

„Allwetterbus“ MAN Typ NOB 4, 1927










Charlie Schweizer beschreibt den ersten: “Lindauer Stadtbus seit 1925“ (in der edition-inseltor-lindau.de )


Die Busse der beiden Linien fuhren von ihren Standplätzen in Rickenbach bei der Nestle- Milchfabrik, heute Dornier, und in Schönau ab dem Gasthaus Bulligan erstmals um 7.20 Uhr ab und kamen um 7.55 Uhr am Bahnhof auf der Insel an.
Zur Äschacher Linie B gehörten beispielsweise Haltestellen in Hundweiler, Aeschach, Hoyren, Schönau, am Holben in Bad Schachen und in Degelstein. An den Werktagen wurden 12 Kurse hin und zurück gefahren, an den Wochenenden bis 22.50 Uhr entsprechend vierzehn.

Vorläufer: Pferdedroschken[]

Mit dem Aufkommen der Eisenbahn: gab es bereits einen ersten Lindauer Omnibus (lat. „für alle“) in Form einer durch Fahrplan geregelten Personenbeförderung mit Pferdekutschen auf der Insel Lindau hin zum neuen provisorischen Bahnhofsgebäude in Aeschach bereits ab Herbst 1853. Und ab 1882 wurden auch täglich zwei derartige Pferdekutschen-Verbindungen von der Insel nach Bad Schachen eingerichtet.


Siehe auch:

Der regelmäßige öffentliche Nahverkehr ist in Lindau also nicht erst ab 1960 eingeführt worden.