Die Gartenschau vom Sommer 1922 des Lindauer Gartenbauvereins, unterstützt aus der Lindauer Kaufmanns- und Handwerkerschaft.

LindauerAusstellung für Obst- und Gartenbau, Kleintierzucht, Gewerbe und Industrie“ für die Zeit vom 26. August bis 10. September 1922, um der Belebung des Wirtschaftslebens von Stadt und Bezirk Lindau zu dienen.

Bereits im Herbst 1921 gab es den Beschluss einer Initiative aus Lindauer Gartenbauverein, Kaufleuten und Handwerkern zusammen mit dem im März 1922 neu zu wählenden Stadtrat eine Ausstellung für Obst- und Gartenbau, Kleintierzucht, Gewerbe und Industrie“ für Ende August bis 10. September 1922 vorzubereiten.

  • Kopie des Geländeplans vom heutigen Stadtgarten und damaligen Ausstellungsgelände an der Landbrücke und seiner Umgebung:

(Original im Stadtarchiv)


an der Planung Beteiligte
  • Georg Rupflin im Holben, Aeschacher Gärtnermeister
  • Malermeister Eugen Rupflin
  • Großkaufmann Berthold Glatzel
  • Ingenieur Anton Zwisler aus Rehlings
  • Oberverwalter L. Burkhard
  •  Ludwig Siebert, als Ehrenvorsitzender, Lindaus neuer Erster Bürgermeister, später Oberbürgermeister (und hoher NS-Funktionär in Bayern)
Kosten
Die Gesamtkosten wurden auf rund 542 000 Mark veranschlagt; davon für die Anmietung von vier Veranstaltungszelten der Firma Stromeyer in Konstanz 200 000 Mark.


  • zeitgeschichtlicher Rahmen: am 1. Februar 1922 hatten sich nach entsprechend erfolgreichen Volksabstimmungen die Gemeinden Reutin, Aeschach und Hoyern mit der Stadt Lindau zur Stadt „Groß-Lindau“ vereinigt.
+ polit. Umwälzungen nach dem WK1, Demokratie statt Monarchie
+ Inflation / Teuerung / Geldentwertung
+ die ersten Lindauer Betriebe hatten deshalb bereits Beschäftigte entlassen

Kasse wurde Tage vorher geöffnet, Billets: Tageskarte für Erwachsene 20 Mark, für Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren zehn Mark. Eine Dauerkarte für die 16 Ausstellungstage entsprechend 80, beziehunsgweise 50 Mark.


Zeitungsartikel von K. Schweizer über 1922[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • ein 70 Seiten starker Ausstellungskatalog

Das Ausstellungsgelände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aussteller
Events
Feuerwerk, illuminierte Gondelfahrten

Rückblicke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zitat Bürgermeister Siebert: „Die Ausstellung war ein

voller Erfolg. Trotz des schlechten Wetters kann sogar damit gerechnet werden, dass der Garantiefonds nicht in Anspruch genommen zu werden braucht. Für das Wirtschaftsleben der Stadt bedeutete die Ausstellung eine besondere Befruchtung.“


Im Sommer 1925 kam es auf dem gleichen Gelände dann deshalb nochmals zu einer ähnlichen Ausstellung.

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Bilder ?[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Suche: Wer hat in alten Familienalben noch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Fotos von 1922 bzw. 1925 ? ? ?[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]








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