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LithoDinkenmann1860

Das Farblitho von R. Dinkenmann, um 1860

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Das Hoyerberg-Schlössle 2019

Das Hoyerbergschlößchen ist eine Villa in Lindau, Bj.: 18.. - gelegen auf dem Gipfel des Hoyerbergs.

Einige Lindauer wollen Verkauf des Hoyerbergschlössles stoppen

Eine Bürgerinitiative „Hände weg vom Hoyerbergschlössle“ um Peter Borel und Anton Ziegler lässt nicht locker:

Der Stadtrat dürfe am Mittwoch nicht den Verkauf beschließen

Ca. 70 LindauerInnen haben am Mittwochnachmittag vor dem Alten Rathaus gegen einen Verkauf des Hoyerbergschlössles demonstriert.


Das Hoyerberg Schlössle ist ein romantisches Schlösschen, eigentlich eine Villa in Sandstein mit Turm

24. Okt. 2018

GeschichteBearbeiten

Architekt war Christoph Kunkler aus St. Gallen.

Für Dora Gruber 1854 wurde eine Villa auf diesem Aussichtspunkt errichtet. Neben der Lage besticht die außergewöhnliche Architektur des Gebäudes im italienischen Stil mit dem fast 15 Meter hohen freistehenden Aussichtsturm. Dieser wurde mit Flachdach und einem offenen obersten Geschoss erbaut.


LageBearbeiten

Aeschach, es steht auf einem Grundstück von ca. 1.208 m2 innerhalb eines öffentlichen Parkgeländes (Hoyerberg, Heldenberg, Bismarckdenkmal) und ist ein beliebtes Ausflugs- und Aussichtziel der Einwohner und Urlauber über den Bodensee. Bis Ende 2013 wurde dort ein gutgehendes Feinschmecker-Restaurant betrieben.

Förderverein Hoyerbergschlössle Bearbeiten

Am 09.01.2019 gab es eine Gründungsversammlung für einen "Förderverein Hoyerbergschlössle e.V.".

Als vorrangiges Ziel einigte man sich dabei auf:

„Das Hoyerbergschlössle darf nicht veräußert werden“.

Blick vom Hoyerberg auf die Stadt:

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Förderverein Hoyerbergschlössle e.V.
Marktplatz 4
88131 Lindau

Webmaster: Michael Maier, Lindau


Literatur Bearbeiten

  • Christoph Hölz, Markus Traub: Weite Blicke. Landhäuser und Gärten am bayerischen Bodenseeufer. Deutscher Kunstverlag, München, 2009. ISBN 978-3-422-06800-1
  • Heinz Finke; Wolfram Vogel (Illu.): Dem See nah sein. Schlösser, Burgen, Landsitze rund um den Bodensee. Rosgarten-V. 1991, 256 Seiten. ISBN 9783876851297 S.
Der Artikel beginnt mit Als sich Lindaus Jugend zum Tanz auf dem Hoyerberg-Schlössle traf - Großhandelskaufmann Adolf Gruber (1817 – 1892), ein Bruder des Bauherrn der Lindenhofvilla samt Park, Friedrich Gruber, erwarb in jenen Jahren, als Lindau vor 160 Jahren 1853/54 erstmals einen Eisenbahnanschluss erhielt, die Ostseite des mit Weinreben bepflanzten Hoyerberges samt Torkel. Seine Schwester Dora Gruber (1803 – 1868) ließ darauf unter Leitung des Architekten Johann Christoph Kunkler das Hoyerberg-Schlösschen samt 15 Meter hohem Turm und einem Aussichtspavillon errichten und schenkte dieses 1854 wiederum ihrem Bruder Adolf. Dies war nun über ein halbes Jahrhundert bis 1909 ein Platz für fröhliche Grubersche Weinerntefeste. Danach wurde der Weinanbau eingestellt. …
  • Christof Spuler, Werner Dobras: Lindauer Stadt- und Kunstführer. Verlag Friedrich Stadler, Konstanz, 1984. 3-7977-0072-S.
  • Michael Petzet: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland: Denkmäler in Bayern. Band 7 (VII) Schwaben. R. Oldenbourg Verlag, München, 1986, 520 S., 120 Luftbildaufnahmen und div. Karten. ISBN 978-3-486-52398-0 [alt: 3-486- 52398-8]ISBN 3-486-52398-8, Li S. 274ff.

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