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BhfkrimimTit

Titelseite 2004

Es ist ein Sachbuch. Es gibt keine Leiche aber sonst alles, was in einem Krimi vorkommen soll. 

Winfried Wolf, Klaus Gietinger, Andreas Kleber, Manuela Schlichtling-Pfersich und Karl Schweizer:

  • Inselkrimi Bahnhof Lindau: Deutsche Bahngeschichte: Vom Aufbruch zum Abbruch. 150 Jahre Ludwig Süd-Nord-Bahn. 
erschienen im Februar 2004


Die 5 AutorInnen sind für die Elektrifizierung der Bahnstrecke München-Lindau. Sie wundern sich aber, dass die hochmodernen EC-Züge dann langsamer unterwegs sein sollen, als es dieselgetriebene TEE-Züge vor 40 Jahren waren. Ein Blick zum Beispiel in den Fahrplan von 1972 zeigt den Organisatoren des jüngsten Lindauer Bahnhofskongresses, dass der TEE damals zwischen Lindau und München nur höchstens zwei Stunden und 19 Minuten benötigt hat, obwohl er über Kempten fuhr und damit sehr viel mehr Steigungen überwinden musste als bei der jetzigen EC-Strecke über Memmingen, die zudem 22 Kilometer kürzer ist.

Sie erklären es mit dem schlechten Zustand der Bahnstrecke. Die Bahn habe über viele Jahre kaum etwas investiert. Stattdessen würden so genannte Langsamfahrstrecken immer wieder in den Fahrplan eingearbeitet, sprich die Züge sind auch offiziell langsamer unterwegs. Daran werde auch die Elektrifizierung kaum was ändern, denn die Bahn plane nur, Drähte über die teilweise maroden Gleise zu hängen. Dabei wären die heutigen Züge technisch in der Lage, die Fahrgäste schneller als früher vom Bodensee nach München zu bringen.

32seitige Broschüre „… und der Bahnhof bleibt auf der Insel!“. In anderen Beiträgen arbeiten sie Vorträge des Kongresses von Anfang Oktober auf. Dabei geht es um die Idee der Bodensee-S-Bahn ebenso wie um die Bedeutung des Nah- und Regionalverkehrs, der möglichst viele Haltepunkte braucht.

Ein Ja zur Kombilösung Bearbeiten

Die Autoren halten dabei den Inselbahnhof sowohl für Lindau als auch aus Sicht der Bahnfahrer als Umsteige- und Knotenpunkt für unverzichtbar. Aus dieser Haltung heraus sprechen sie sich zudem einhellig für ein Ja zur Kombilösung aus, denn dabei bekomme Lindau zusätzlich einen Halt für Nah- und Fernzüge in Reutin.

Die Autoren bemängeln ausdrücklich, wie unsachlich die Debatte in Lindau zum Teil geführt werde.

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