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Der Lindauer Arzt


>>> Jacob Hermann Obereit


entdeckte in der Bibliothek der Reichsgrafen von Hohenems die Handschrift

Das Buch von den Nibelungen / Das Nibelungenlied

wieder.

Das Nibelungenlied, die 39 Abschnitte/Kapitel heißen Aventüren - Abenteuer, lässt sich in zwei Teile gliedern: Im ersten Teil stehen Kriemhilds erste Ehe mit Siegfried und Siegfrieds Tod, im zweiten Teil steht Kriemhilds Rache und der Untergang des Herrschergeschlechts im Mittelpunkt. Das räumliche Umfeld ist das Burgundenreich am Rhein sowie im zweiten Teil Südostdeutschland und das Donaugebiet des heutigen Österreichs und Ungarns.


Er machte es dann in D bekannt. Vgl. Artikel bei Wikipedia.


Zitate daraus:

Jacob Hermann Obereit wurde als Sohn des Lindauer Kaufmanns Ludwig Oberreit und Ursula, geborene Wocher, in Arbon geboren. Die Eltern schrieben sich noch mit zwei „r“. Im Jahr 1731 wurde ihm noch eine Schwester geboren, die allerdings bald verstarb. 1732 zog die Familie nach Lindau (Bodensee), wo der Vater eine Anstellung als Rentamtsbuchhalter antrat. Im Jahr darauf wurde den Eltern ein weiterer Sohn geboren, der ebenfalls nicht lange lebte. Nach unregelmäßigem Schulbesuch in Lindau absolvierte Jacob Hermann Obereit 1740 bis 1742 eine Lehre als Wundarzt in Arbon. Ursprünglich wollte er Theologe werden, sein Vater wehrte diesen Wunsch jedoch aufgrund persönlicher Probleme mit der Kirche ab. Im Anschluss ging er über München, Augsburg, Nürnberg und Wien auf Wanderschaft. 1746 erhielt er ein Stipendium des Lindauer Magistrats, er begann ein Medizinstudium an der Universität Halle und wechselte bereits 1747 nach Berlin.
Dort befasste er sich besonders mit der praktischen Chirurgie und der damals noch sehr rückständigen Entbindungsmedizin. Zunehmend interessierte er sich für die philosophischen Werke von Gottfried Wilhelm Leibniz und Isaac Newton sowie Klassiker der römischen und griechischen Literatur. Im Jahr 1750 wechselte Obereit, auf Drängen der Stadt Lindau, wieder zurück nach Lindau und wurde als Operateur und praktischer Arzt angestellt.
Im Jahr 1751 veröffentlichte er sein erstes Buch in Lindau: Neugegründete phasische Betrachtungen über einige chirurgische Materien als grosse Zerquetschungen, den heissen und kalten Brand, die äussere und innere Beinfäule. 1752 wurde er zum Geburtshelfer- und Hebammenmeister der Stadt bestellt. Auf sein hartnäckiges Drängen wurden alle Hebammen und Geburtshelfer der Stadt vereidigt, um gegen das weit verbreitete Unwesen in dieser Zunft vorzugehen.

1763 wurde er auswärtiges Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.


Wikipedia zum Nibelungenlied === Medien, Weblinks ===

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