De LINDAU Wiki
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Lindavia ist ein traditionsreicher Saftproduzent und -Abfüller für Säfte aus regionalen Früchten. Innerhalb des Sortiments der Lindavia Fruchtsaft-Spezialitäten gibt es neben den Fruchtsäften und Nektaren Direktsäfte.

Gegründet: 1936


die Saftfabrik - Lindavia[]

Heute ist der offizielle Namen

Lindauer Bodensee-Fruchtsäfte[]

Das Werk im Stadtteil Schönau heißt aber trotzdem bei fast allen immer noch Lindavia.


Leitung: Klaus Widemann und Kurt Widemann


Gehört als Marke in die Firmengruppe Mineralbrunnen Überkingen-Teinach GmbH & Co. KGaA in Bad Teinach-Zavelstein (PLZ 75385).


aus der Geschichte des Unternehmens[]

1935 Konkurs der „Früchteverwertung Lindau-Schönau“

Der Raiffeisen-Darlehenskassenverein Lindau-Reutin verfrachtete im Geschäftsjahr 1935 445 Eisenbahnwaggons Tafelobst und 128 Waggons Mostobst nach auswärts.

Im Anschluss an die Generalversammlung des Darlehenskassenvereins vom Mai 1936 wurde die LINDAVIA Früchteverwertungsgenossenschaft für gärungslose Fruchtsäfte Lindau gegründet. (Den Zweck umschrieb Direktor Eichinger vom Bayerischen Landesverband landwirtschaftlicher Genossenschaften als „Notwendigkeit einer Genossenschaft zur Verwertung des im hiesigen Obstbaugebietes anfallenden Obstüberschusses, aufgebaut auf bäuerlicher Grundlage.“ Für 100 Reichsmark konnte jeweils ein Genossenschaftsanteil erworben werden.)


1961: 5 Millionen Liter erzeugter Fruchtsaft

1982 werden zwischen 35 000 und 40 000 Tonnen Obst verarbeitet. Das Einzugsgebiet der LINDAVIA ist nun der Bodenseeraum. Nur für Traubensaft wird die Rohware aus Italien eingeführt. Die Verarbeitung erfolgt während der Erntezeit. Zunächst wird der ganze Jahresbedarf in Tanks eingelagert. Das Abfüllen in Flaschen und Einwegpackungen erstreckt sich nach dem Auftragseingang über das ganze Jahr.


Nach früheren Vergrößerungen des Eigenkapitals begann die Vorstandschaft 1986 gegen den Widerstand innerhalb der Genossenschaftler Vorbereitungen zur Umwandlung der Genossenschaft in eine Aktiengesellschaft.


November 1987: im Freizeitzentrum Oberreitnau wurde gemäß den Vorstandsempfehlungen mit knapper Mehrheit das Ende der Genossenschaft beschlossen.


1988 - 1990: Im Juni 1990 kaufte die Schweizer Hero-Gruppe die LINDAVIA AG auf, deren damals noch rund 160 Mitarbeiter/-innen einen Umsatz von etwa 62,5 Millionen DM erwirtschaftet hatten.

Im Februar 1999 erreichte die Bodensee-Kelterei in Bermatingen allerdings den Kauf der Produktionsanlagen von Hero, jedoch ohne den Namen LINDAVIA und mit nur einem Teil der bisherigen Belegschaft.









Werbung, das Sortiment[]

Apfelsaft, Birnensaft, Traubensaft weiß und rot, Orangensaft, Johannisbeernektar schwarz und rot, Sauerkirschnektar, Zwetschgennektar, Aprikosennektar, Brombeernektar, Pfirsichnektar, Grapefruitnektar und Marakujanektar, Tomatensaft, Karottentrunk, Gemüsesaft

Medien[]

  • „Lindavia 1936 – 1961“ Festschrift zum 25-jährigen Jubiläum; Lindau 1961.

Zeitungsartikel[]

  • In einer Informationsveranstaltung der Bunten Liste legte auch die Firmenleitung der Lindavia ihre Gründe zur Erweiterung vor“ in Lindauer Zeitung vom 14. 6. 1988.
  • Michael Urbanzyk: „51 Millionen Liter Fruchtsaft von Lindavia Lindau“ in Lindauer Zeitung vom 3. 5. 1995.
  • Alexander Vucko: „Neuer Investor: Schönauer Obstpressen laufen weiter“, in Lindauer Zeitung vom 5.3. 1999.
  • Karl Schweizer: „Flüssiges Obst zum Wohle der Verbraucherschaft.“ In Lindauer Zeitung vom 23. 1. 1999
  • Bodensee-Fruchtsäfte in Lindau-Schönau dürfen die Saftfabrik deutlich vergrößern (LZ 2.10.19: Nach jahrelangem Hin und Her hat der Stadtrat den dafür passenden Bebauungsplan verabschiedet.]

www[]

LiBrunnenReichsPsw.jpeg

Antwort auf die Frage: wie-kommt-der-saft-in-die-flasche?
  • []


Siehe auch[]

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