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Die Bahnstrecke Röthenbach-Weiler war eine kommunal geführte Nebenstrecke der Staatsbahnen in Bayern. Sie zweigte in Röthenbach von der Bahnstrecke Buchloe–Lindau ab und führte über Ellhofen nach Weiler im Allgäu.

Im Jahr 1893 wurde die Bahnstrecke nach Röthenbach eröffnet, die bis 1991 betrieben wurde. (1968 wurden Weiler und Simmerberg zur Marktgemeinde Weiler-Simmerberg zusammengefasst.)


1893 :[]

Die Lokalbahn des Marktes Weiler im Allgäu - ist die einzige gemeindeeigene Lokalbahn in Bayern


Als 1853 auf der Ludwig-Süd-Nord-Bahn von/bis Lindau - Hof die ersten Züge auf einer Nord-Süd-Achse durch Bayern rollten, konnten vom neuen kleinen Bahnhof Röthenbach erstmals auch entfernter liegende Reiseziele im In-und Ausland bequem erreicht werden.

Aufgrund der enormen wirtschaftlichen Impulse, die die an der Bahn liegenden Städte und Regionen erfuhren, wollte auch die Marktgemeinde Weiler einen Gleisanschluss. Es dauerte dann allerdings drei Jahrzehnte, bis die 5,7 km lange Strecke zwischen Bahnhof Röthenbach und Weiler

werden der langwierige Weg der Entstehung der Lokalbahn sowie ihre Bau- und Betriebs- geschichte .

Die Weilemer Bahn ist landesgeschichtlich einzigartig, denn Weiler war die einzige Gemeinde in Bayern, die nicht nur den Bahnbau selber finanzierte, sondern als Eigentümerin der Strecke auch den Bahnbetrieb über mehrere Jahre in eigener Regie führte. Dazu eine Schrift (online, bzw. in Zeitschrift):


In der achtteiligen Veröffentlichung werden von ihm beschrieben

1. Die „Weltbahn-Ergänzungslinie“ durch das Rothachtal

2 . S t a a t s b a h n o d e r P r i v a t b a h n ?

3. Was lange währt...

4. Bescheidener Anfang und frühes Ende

5. Der Drang zur Eisenbahn

6 . D e r S t a a t ü b e r n i m m t

7. Schwanengesang

8. Was bleibt außer der Erinnerung?