Die Strecke der Süd-Nord-Bahn führt von Lindau über Immenstadt, Kempten, Augsburg, Donauwörth, Nördlingen, Nürnberg, Bamberg, Kulmbach bis nach Hof bzw. umgekehrt. In Hof bestand Anschluss an die Sächsisch-Bayerische Eisenbahn nach Leipzig.
Die Ludwigs-Süd-Nord-Bahn wurde von den Königlich Bayerischen Staats-Eisenbahnen als erste staatliche bayerische Bahnstrecke zwischen 1843 und 1854 von Augsburg nach Norden bzw. Süden gebaut und abschnittweise eröffnet. Bis dahin war der Bahnbau Sache privater Aktiengesellschaften. So auch die Verbindung von München nach Augsburg. Sie erhielt ihren Namen nach König Ludwig I.
Im Mittelabschnitt hatte man 1843 mit dem Bau begonnen. Der abschnittsweise Bau auf ihrer Südhälfte erreichte 1853 Kempten, Immenstadt und Oberstaufen (am 1. September). Die fehlenden 50 km bis Aeschach, also auf dem Festland gegenüber vor Lindau, waren am 12. Oktober 1853 geschlossen. Und am 1. März 1854 konnte dann die gesamte Strecke bis Lindau Insel-Bf., also 11 Jahre nach Baubeginn, befahren werden. Die gesamte Strecke von Hof bis Lindau hat eine Länge von rund 566 Kilometern. Die Strecke ist heute überwiegend zweigleisig ausgebaut. Sie wird allerdings nicht mehr durchgehend befahren. Elektrifiziert wurde sie teilweise 1933 bis 1935.
In Bamberg schließt sich an sie die Westbahn nach Würzburg und Hessen an. In Nördlingen traf später die württembergische Linie von Stuttgart das bayerische Streckennetz. Und entlang am Bodensee gibt es mit der Gürtelbahn über FN und Meersburg eine Verbindung mit dem Land Baden.
Siehe auch: Allgäubahn (Mü-Li), Bayerische Maximiliansbahn (Augsburg in Richtung Ulm)
… mehr dort[]
- (auch eine Karte, Liteaturverweise)
Die Daten ganz kurz:[]
1841 gab es die erste by. königliche Eisenbahnbau-Commission und einen Staaatsvertrag mit dem Königreich Sachsen und dem Herzogtum Sachsen-Altenburg
- zum Bau einer Eisenbahnstrecke von Leipzig über Hof nach Nürnberg mit der Verpflichtung für alle Partner, diese Strecke innerhalb von sechs Jahren fertigzustellen.
In Bayern entschloss man sich dann, diese Bahnstrecke über Augsburg und Kempten nach Lindau an den Bodensee weiter zu führen.
Der Name: Ludwigs-Süd-Nord-Bahn geht nach dem König Ludwig I. (1786 - 1868, gestorben in Nizza). Er regierte ab 1825. Und war zunächst Befürworter des Main-Donau-Kanalbaus (siehe Denkmal in Erlangen).
Die Fortschritte südlich von Augsburg:
> 1847 die ersten 60 Kilometer bis Kaufbeuren
> 1852 kam die Verlängerung bis Kempten
> 1853 bis Immenstadt bzw. Oberstaufen
Und wann kam Aeschach, wann auf die Insel 🚂🚃🚃🚃 ❓
Diese alten Dampflok, eine Schnellzuglokomotive 18 478 (S3/6), war am 15. Februar 2025 wieder in Lindau zu Besuch (Bild Eisenbahnmuseum Nördlingen)
… weiter nach Lindau[]
km
108,423
Habartshofen
111,939 Ellhofer Tobelbrücke (162 m)
Abzweig/Zufahrt von Bahnhof Weiler (bis 1991)
114,385 Röthenbach (Allgäu) 705 m
Abzweig/Zufahrt von/nach Scheidegg (bis 1993)
119,062
Heimenkirch (ehem. Bf)
665 m
121,200 Biesenberg
123,597 Opfenbach 614 m
125,393 über die Leiblach (Hämmerlebrücke, 163 m)
126,211 Maria Thann 590 m
Brücke: Hämmerle-Eisenbahnbrücke
127,52
Wohmbrechts
von Kißlegg
129,842 Hergatz 555 m
135,533 Hergensweiler 527 m
139,070 Schlachters 512 m
140,075 Weißensberg Üst
141,080 Rehlings
144,828 Oberreitnau 470 m
147,560 Lindau-Schönau
148,32 Bk Taubenberg
148,926 Bodolz
151,17 Lindau-Aeschach
>> von Friedrichshafen Stadt
151,518 Lindau-Aeschach Abzw (ehem. Holben)
nach Lindau-Reutin
von Bludenz
Eisenbahndamm (gelegentlich auch Bodenseedamm genannt)
152,938 Lindau-Insel (bis 2020: Lindau Hbf mit Betriebswerk und Trajektverlad)
Weblinks, Anmerkungen[]
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