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Lindauer Kasernen. Lindau blieb nach dem Ersten Weltkrieg eine Garnisonsstadt mit Teilen des Infanterie-Regiments 19 der Reichswehr.

Bei der Aufrüstung der Wehrmacht kamen dazu Pionier-Einheiten (Landungs-Pioniere, die auf und um den Bodensee ihre Ausbildung erhielten) und 1939 das Infanterie-Ersatz-Bataillon 488.

Postkarte1914-01

Postkarte von der Insel Lindau 1914

LKaserne1903

Wo das Boot schwimmt, stehen heute tagsüber 600 Pkw

Die beiden Kasernen wurden Luitpoldkaserne Péronne-K. (heute: Luitpoldpark) und Oberst-von-Bram-Kaserne (heute: Maxhof) genannt.


Bereits im November 1935 wurden die beiden in Lindaus Kasernen stationierten Kompanien 9 und 11 des 19. Infanterieregiments in die Planungen der seit Juni 1935 aufgebauten 1. Gebirgsdivision der NS-Wehrmacht integriert, zunächst als Gebirgsbrigade bezeichnet.

Lindaus handschriftliche Stadtchronik jener Jahre hält dazu folgendes fest: „November 1935. Mit der Rückkehr von den Herbstübungen wurde auch die Neueinteilung der Wehrmacht an der Südgrenze teilweise bekannt gegeben. Das Lindauer Bataillon, bisher zum Regiment 19 gehörig, wird III. Bataillon des Gebirgsregiments Nr. 99. Sein späterer Standort wird Sonthofen. Der Kasernenbau soll dort mächtig vorwärts schreiten.“

Im Anschluss an die Herbstübungen fand in Lindau die Ausbildung zahlreicher ehemaliger Soldaten im 1. Weltkrieg, Offiziere und Reserve-Offiziere statt.“ Auch die nun in Lindaus Kasernen, seit Herbst 1938 als Peronne-Kaserne (heute der „Luitpoldpark“) und Oberst-von-Bram-Kaserne (heute „Maxhof“) bezeichnet, ausgebildeten Soldaten des III. Bataillons des 99. Gebirgsjägerregiments kamen zur im Aufbau befindlichen 1. Gebirgsdivision. Lindaus Chronik vermerkt dazu kurz: „Oktober 1936. In den ersten Oktobertagen verließ das Gebirgsjägerbataillon III/99 Lindau und bezog seinen neuen Standort Sonthofen, der Regimentsstab der Jäger kam nach Füssen.“[iv]

Diese 1. Gebirgs-Division, auch als „Edelweiß-Division“


Friedensweg Bearbeiten

Die ehemalige Luitpold-Kaserne ist eine von zehn Stationen auf dem Lindauer Friedensweg

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