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Eltern

  • Chlothilde/Klotilde Spiegel
  • Emil Spiegel


  • Martha Spiegel, geb. 24. Juli 1900

Siehe mehr bei edition-inseltor-lindau.de über Martha Spiegel, ein Lindauer Holocaustopfer . Beginnt mit Die Lindauerin Martha Spiegel als Opfer des NS-Holocaust Martha Spiegel wurde am 24. Juli des Jahres 1900 als zweites von fünf Kindern der jüdischen Bekleidungskaufleute Emil und Chlothilde Spiegel in der Lindauer Cramergasse 8 geboren.

Im April 1942 verschleppten Beamten der Lindauer Gestapo Martha Spiegel. Sie kam zunächst in das KZ-Ghetto Piaski bei Lublin im besetzten Polen. In Köln erreichte ihren Bruder Max noch eine Postkarte Marthas aus dem Arbeits- und Vernichtungslager Treblinka. Vermutlich dort wurde sie ermordet.

Ihre Eltern Chlothilde und Emil wurden im August 1942 in das Konzentrationslager Ghetto Theresienstadt im besetzten Tschechien verschleppt, wo ihr 72jähriger Vater am 24. Dezember 1942 der mörderischen Behandlung erlag.

Ihre 71jährige Mutter kam mit dem Transport „Eb“ am 18. Mai 1944 aus Theresienstadt in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau und wurde dort vermutlich noch am gleichen Tag ermordet.

Quellen/ Literaturtipps:

  • Stadtarchiv Lindau: Familienakten. BII 176/2011, Emil Spiegel
  • Karl Schweizer: Jüdisches Leben und Leiden in Lindau – Ein Überblick, Lindau 1989
  • Karl Schweizer/Heiner Stauder, Kulturamt der Stadt Lindau (Hg.): Lindauer Gedenkweg Verfolgung und Widerstand 1933 – 1945, Lindau 2010.
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