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Das ehemalige Kornhaus der Augustiner von 1680 in Kreuzlingen beherbergt seit 1993 das einzige Schifffahrts- und Fischereimuseum der Ostschweiz und Südwestdeutschlands auf grosszügigen 1500 qm, in historischen Räumen dicht am See. Zugleich ist es Museumscafé, Veranstaltungsort und Tagungsstätte.


Zum 150-Jahre-Jubiläum zeigt das Seemuseum Kreuzlingen 2019 die Sonderausstellung «Transportwege Bodensee».


Darin wird die Entwicklung von der Lädinenschifffahrt im Mittelalter bis zur heutigen Autofähre nachverfolgt. Schwerpunkt der Ausstellung ist der Trajektverkehr.



«Die erste vom Schotte Russel gebaute Fähre wurde bald ‹Kohlenfresser› genannt. In Schottland gab es grosse Kohlevorkommen», meint Steinhauser, am Bodensee hingegen nicht. Darum wurde der Raddampfer, der bis zu 720 Kilos Kohle pro Überfahrt schluckte, 1883 aus dem Verkehr gezogen und durch sparsamere Fähren ersetzt.


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