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LW98-2018

Zum Bspl. die quadratischen 65er und 66er Schilder bei Lindau (rechts am Läutewerk)

und das 75er– vor der Einfahrt zum Bregenzer Yachthafen


Außer den international üblichen Seezeichen kommen am Bodensee also auch fortlaufende Nummerntafeln zur Anwendung. Sie tragen auf weißem Grund eine große schwarze Ziffer (manche auch mit einem zusätzlichen schwarzen Kleinbuchstaben).

Diese quadratischen, schwarz gerahmten Tafeln kennzeichnen von der Seemitte aus die 2-Meter-Tiefenlinie beziehungsweise die dahinter liegenden Untiefen.

Vor den Untiefen sind sie so positioniert, dass sie diese seeseitig an der 2-Meter-Tiefenlinie abgrenzen. 'Seewärts vom Seezeichen beträgt die Wassertiefe (bei einem Konstanzer Pegel von 2,5 Metern Pegelstand oder besser) mindestens zwei Meter.

Seezeichen2

Anschwemmungen haben jedoch dazu geführt, dass diese Mindesttiefe nicht überall gewährleistet ist, und einige Seezeichen - besonders am bayrischen Bodenseeufer - neu vermessen werden müssen.[1]


Sie beginnen fortlaufend im Uhrzeigersinn am Hafen inKonstanz mit „1“. Sie enden in Österreich mit „99“ am Oberen Rheinspitz.

Ab der dortigen Schweizer Grenze beginnt es wieder bei „1“ bis zu den Nummern „40“ bei Kreuzlingen (der Nachbarin von Konstanz).


Entsprechend auf dem Untersee von „1“ bei Iznang bis „11“ bei Oberstaad. Allerdings sind nicht alle Nummern vergeben, beziehungsweise mussten durch nachträgliche Vermessungen wieder entfernt werden.

So lautet die Reihenfolge in der Bregenzer Bucht 65, 67, 70, 73.


Die Rhein-Fahrrinne ist mit weißgrünen Rauten gekennzeichnet. Das grüne Feld weist zur Fahrrinne.


Webcam

Anm.

  1. Pressemeldung
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