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Turi18-02

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Umgebung:

am anderen Ende des Sees:

  • Wanderweg SeeGang von Überlingen und Ludwigshafen bis Konstanz am Bodanrück entlang.
Memor18-01






GeschichteBearbeiten

Die Anfänge des Fremdenverkehrs gingen in Südbayern auch vom Bäderwesen und den ersten Kurorten aus. Um 1800 bestand bereits eine Reihe kleiner, zum Teil abgeschieden gelegener Heilbäder, darunter in Oberbayern beispielsweise Adelholzen im Chiemgau, Rosenheim, Kreuth südlich des Tegernsees, Heilbrunn im Oberland, Petersbrunn bei Starnberg und das Kainzenbad bei Partenkirchen. Lindau hatte den Vorteil der guten Lage an einem Hauptverkehrsweg. Am Bodenseeufer lag das Heilbad Schachen.

Nachdem 1824 bereits Dampfschiffe auf dem Bodensee verkehrten, begann erst 1851 die Dampfschifffahrt auf dem Starnberger See. Die Schifffahrt auf dem Chiemsee nahm mit einem Schaufelraddampfer 1859 ihren Betrieb auf.

SZ15-08

Die Sehenswürdigkeiten in der SZ 2015

Für die touristische Erschließung waren die diversen Eisenbahnlinien und Nebenbahnen wichtig, die von den Hauptlinien zu den wichtigsten Seen und in die größeren bayerischen Alpentäler angelegt wurden. Die bedeu- tendsten Hauptstrecken in Südbayern waren die Maximiliansbahn von München über Rosenheim nach Kufstein und Salzburg, 1858 und 1860 fertig gestellt, sowie die bereits 1854 vollendete Ludwig-Süd-Nord-Bahn, über die man von Norden das Allgäu und den Bodensee erreichen konnte. 1854 erreichte man mit der Eisenbahn auch Starnberg, 1866 Reichenhall, 1874 Tölz, 1879 Murnau, 1883 Gmund am Tegernsee und 1888 Berchtesgaden sowie im gleichen Jahr Oberstdorf im Allgäu. Garmisch und Partenkirchen waren erst ab 1889 über die Eisenbahn mit München verbunden. Weil auch viele Gebirgstäler über einen Eisenbahnanschluss verfügten, erlebte der Alpinismus in den bayerischen Alpen einen Aufschwung.

1858 unternahm König Max II. in Begleitung von Wissenschaftlern, Schriftstellern und Malern eine mehrwöchige Reise von Lindau nach Berchtesgaden entlang der bayerischen Alpen, die zur Bekanntheit der besuchten Orte wesentlich beitrug. 

Fernseh-Dokumentation über den Tourismus in Bayern Bearbeiten

Der Film von Christian Lappe "Urlaubsland Bayern" (2014) zeigt die Entwicklung des Tourismus im 19. und im beginnenden 20. Jahrhundert. Arbeits- und Lebensbedingungen, Stadtflucht und aufkommender Wohlstand mit Freizeit und Urlaub für viele gehen mit der Industrialisierung des Landes einher. Einen wichtigen Anschub bringt die Eisenbahn, die aus einer 18stündigen Reise aus München an den Tegernsee eine relativ kurze Fahrt werden lässt. Aus der Kur oder der Sommerfrische für wenige wird in wenigen Jahrzehnten die regelmäßige Freizeit und jährlich ein bezahlter Urlaub. Kurbäder, Fremdenverkehr oder Almbetrieb werden zum Massentourismus und zu einer neuen Art von Industrie.

Vgl. auch die Geschichte des Alpenvereins, der Fremdenverkehrsvereine.

Und das GegenteilBearbeiten

… wird 2019 lebhaft diskutiert:

Übertourismus — Overtourism?

„Overtourism“: Wenn der Massentourismus für die Region zur Belastung wird. Top-Tourismusziele gibts in der Region genug, immer mehr Touristen kommen. Die hohen Gäste-Zahlen bringen allerdings auch Probleme mit sich.

Von Eva Dignös SZ vom 5 . Dezember 2019

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