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(Basis BSB-Plan, 2019)

(Die ehemalige Liste Uferlinie des Sees wird inzwischen von versch. Seiten mehrfach verwendet. Und sie kann nach Bedarf auch aufgesplittert werden.)

In dieser Liste werden die Orte, Ortsteile, Ansiedlungen, Gebäude, Landmarken, Flussmündungen/Gewässer-einmündungen etc. entlang der Uferlinie des Bodensees im Uhrzeigersinn aufgezählt.

Ausführlicher: Eine Zusammenstellung von Geoobjekten in der Abfolge am Seeufer im Uhrzeigersinn unter Berücksichtigung folgender Kriterien: Markante Gebäude als Navigationshilfen, Orte (Gemeinden, Städte, Einzelgebäude, Hafenanlagen (auch Seezeichen), Freizeitanlagen am Seeufer, .... , Naturschutzgebiete) des internationalen und räumlich in sich abgeschlossenen Schifffahrtsgewässers.

Jeweils auch mit Abschnitten zur früheren Besiedelung/archäologische Fundstellen.

Bodensee-Daten Bearbeiten

Die Oberfläche des Sees liegt circa 395 m über NN (in der Schweiz erfolgt die absolute Angabe geringfügig höher [m ü. M.]). Im Laufe des Jahres gibt es Schwankungen des Wasserstandes zwischen Hoch- und Niedrigwasser und damit geringfügige Schwankungen der konkreten Lage der Uferlinie des Sees. Bei 375 Meter Meereshöhe über Normalnull beträgt die gesamte Uferlänge 273 Kilometer, davon Baden-Württemberg 155 Kilometer, Bayern 18 Kilometer, Österreich 28 Kilometer, Schweiz 72 Kilometer.[1]

Orte entlang der Uferlinie nach Gewässerabschnitten Bearbeiten

(Reihenfolge im Uhrzeigersinn ausgehend von Konstanz)
  • Konstanz (namensgebender Ort des Sees im französischen und englischen Sprachraum)
  • Münsterturm (1856, Höhe 76 m)
  • Konzilgebäude (1388)
  • Konstanzer Hafen
  • Alte Rheinbrücke (19. Jahrhundert) und Rheintorturm (13. bis 15. Jahrhundert)
  • Konstanzer Bucht bzw. Konstanzer Trichter
  • Seefreibad Horn

Wallfahrtskirche Birnau, Stahlstich von Johann Poppel (1850) Der Obersee hat folgende Uferabschnitte (der politischen Gliederung folgend):

Obersee, deutsche Uferabschnitte Bearbeiten

Überlinger See Bearbeiten

Sicht von Westen auf den Überlinger See Der Überlinger See ist durch den Bodanrück vom Untersee getrennt. Dieser nordwestliche, fingerförmige Teil des Obersees hat nur eine optische Grenze zu diesem, etwa entlang der Linie zwischen dem „Hörnle“, der Spitze des Bodanrücks, und Meersburg. Er ist vollständig deutsches Hoheitsgebiet (Land Baden-Württemberg).

Südufer Bearbeiten
Nordufer Bearbeiten

Mündung der Linzer / Hinteren Aach Meersburg vom See aus (2004)

Baden-Württembergisches Ufer Bearbeiten

  • Das Gebiet Bodenseeufer ist ein mit Verordnungen seit 1982 durch das Landratsamt Bodenseekreis ausgewiesenes, 19-teiliges, nicht zusammenhängendes Landschaftsschutzgebiet (LSG-Nummer 4.35.031) im baden-württembergischen Uferbereich.

Bayerisches Ufer Bearbeiten

Li v West

Der bayerische Uferabschnitt im Nordosten wurde vor allem durch den Erwerb des ehemals reichsstädtischen Lindau unter Napoléon begründet.

  • Nonnenhorn
  • Hege, OT von Wasserburg
  • Wasserburg (Kirche 8. Jahrhundert, Schloss 14. Jahrhundert)
  • Bodolz
  • Enzisweiler (OT von Bodolz)
  • Alwind (Schloss, im OT Bad Schachen von Lindau)
  • Lindenhof (öffentlich Bad Lindau, Villa)
  • Hotel Schachener Hof (mit eigenem Bad und Anleger)
  • Hoyerberg
  • Aeschach (OT von Lindau)
  • Aeschacher Badeanstalt
  • Lindau (Pulver-, Diebsturm, Peters-, Stifts-, Stephanskirche, Maxkaserne)
  • Zwischen dem Bahndamm vom Festland zur Insel und der Seebrücke dieser Inselstadt für den Autoverkehr liegt der Lindauer Kleine See. Er liegt zwischen dem Ortsteil Aeschach und der Insel, wo Heidenmauer und Bayerische Spielbank die Übergänge markieren. Er wird überwiegend für kleinere Boote als Hafen genutzt. Seine westlichen Ausfahrten unter zwei Brücken des Bahndamms hindurch wird fast nicht genutzt.
  • Lindauer Hafen (Werft, Yachthafen)
  • Neuer Leuchtturm (Höhe 33 m, Löwe, Mangturm Höhe 20 m)
  • Römerbad (öffentl. Bad Lindau)
  • Insel Hoy
  • Reutiner Bucht mit Galgeninsel
  • Weißensberg
  • Eichwald (öffentlich Bad Lindau)
  • Zech (OT Lindau, Campinganlage)
  • Vogelinsel
  • Mündung der Leiblach (Grenzgewässer)

Obersee, österreichischer Uferabschnitt Bearbeiten

parallele Gewässer im Grenzbereich Der österreichische Uferabschnitt ist Teil des Landes Vorarlberg (Landeshauptstadt Bregenz).

Obersee, schweizerischer Uferabschnitt Bearbeiten

Dieser Abschnitt am Südufer des Sees ist überwiegend Teil des Kantons Thurgau.

Gemeinden am schw. Ufer

Untersee Bearbeiten

Karte vom Untersee, im Osten der Seerhein und Teile des Obersees.Gelb: Land Baden-Württemberg, grün: Kanton Thurgau, rot: Kanton Schaffhausen Die Gemeinde Kreuzlingen am schweizerischen Ufer des Seerheins und des Konstanzer Trichters mit ihren Ortsteilen

Der Untersee am südwestlichen Ende des Bodensees (Obersee) hat eine Fläche von 63 km². Seerhein wird dabei der vier Kilometer lange Abfluss des Obersees durch und hinter Konstanz genannt, der zugleich den Rhein-Zufluss für den etwa 30 cm tiefer liegenden und westwärts ausgerichteten Untersee bildet.

Gnadensee Bearbeiten

Der Gnadensee ist Teil des Untersees. Er liegt nördlich der Insel Reichenau. Seine Hauptorte sind Allensbach und Radolfzell.

Rheinsee und Rheinabfluss Bearbeiten

Stein am Rhein, Stich von M. Merian, 1642

Rheinbrücke Diessenhofen, Aufn. 2006

Seezeichen Bearbeiten

Seezeichen – Der 75er vor der Einfahrt zum Bregenzer Yachthafen trägt auch eine kleine meteorologische Station, deren Daten im Internet abrufbar sind. Außer den international üblichen Seezeichen kommen am Bodensee Nummerntafeln zur Anwendung, die auf weißem Grund eine schwarze Ziffer (manche auch einen schwarzen Kleinbuchstaben) tragen. Diese quadratischen, schwarz gerahmten Tafeln kennzeichnen die 2-Meter-Tiefenlinie beziehungsweise Untiefen. Bei Untiefen sind sie so positioniert, dass sie diese seeseitig an der 2-Meter-Tiefenlinie abgrenzen. Einige sind zusätzlich zur Zahl mit Kleinbuchstaben gekennzeichnet. Seewärts vom Seezeichen beträgt die Wassertiefe bei einem Konstanzer Pegel von 2,5 Metern mindestens zwei Meter. Anschwemmungen haben jedoch dazu geführt, dass diese Mindesttiefe nicht überall gewährleistet ist, und einige Seezeichen - besonders am bayrischen Bodenseeufer - neu vermessen werden müssen.[3] Sie beginnen fortlaufend im Uhrzeigersinn am Hafen Konstanz mit „1“. Sie enden in Österreich mit „99“ am Oberen Rheinspitz. Ab der Schweizer Grenze beginnt es wieder bei „1“ bis zu den Nummern „40“ bei Kreuzlingen. Entsprechend auf dem Untersee von „1“ bei Iznang bis „11“ bei Oberstaad. Allerdings sind nicht alle Nummern vergeben, beziehungsweise durch nachträgliche Vermessungen entfernt worden. So lautet die Reihenfolge in der Bregenzer Bucht 67, 70, 73. Die Rhein-Fahrrinne ist mit weißgrünen Rauten gekennzeichnet. Das grüne Feld weist zur Fahrrinne.

Starkwind- und Sturmwarnanlage Bearbeiten

Ein Wetterfeuer, hier unterhalb vom Lindauer Löwen Die Starkwind- und Sturmwarnung für die gesamte Schifffahrt erfolgt rund um den See über 60 Sturmwarnleuchten, die je nach zu erwartendem Wetter verschieden oft blinken. 40 orangefarbene Blitze pro Minute signalisieren Starkwind. Sturmwarnungen ab 8 Beaufort (ab 34 Knoten) werden mit 90 orangefarbenen Blitzen pro Minute angekündigt. Der Sturmwarndienst wird gemeinsam vom Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz, dem Deutschen Wetterdienst (DWD), der Zentralstelle für Geodynamik in Österreich sowie Vertretern der See- und Wasserschutzpolizeien betrieben. Die Standorte der Sturmwarnleuchten sind alle Hafeneinfahrten und einige andere exponierte Punkte, so dass jeder Punkt auf der Seefläche mindestens durch das Warnlicht einer Sturmwarnleuchte abgedeckt wird.

Liste, nach Ortsnamen Bearbeiten

(Die Abkürzungen stehen für die drei Nachbarstaaten und die Seeteile: OS – Obersee und seinen Teil Üb.S – Überlinger See, US – Untersee)

A – E Bearbeiten

F – L Bearbeiten

M – R Bearbeiten

S - Z Bearbeiten

  • Zeller See (US)

MedienBearbeiten

Siehe auch Bearbeiten

Bahnhof und Schiffsanleger von Romanshorn Rundweg-Wegzeichen

Maps, Kartographie Bearbeiten

Literatur Bearbeiten

  • Wilhelm Büsing (Hrsg.): Bodensee-Uferbeschreibung, Eine ausführliche Beschreibung des Ufers rings um den Bodensee und der Rheinstrecke von Konstanz bis Schaffhausen. Schwarz, Konstanz. 90 Seiten. (Überwiegend unter touristischen und kunstgeschichtlichen Aspekte in der Uferzone und deren Nahbereich)
  • P. Teiber: Zustandsbeschreibung des Bodenseeufers 2000/2001. CD-ROM, Hrsg. IBK und LfU B.W. CD-ROM. Konstanz, 2001. (Wissenschaftl. Beschreibung und Bewertung ökologischer Aspekte des Übergangs Wasser - Land)

Weblinks Bearbeiten

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Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Bodensee-Daten. In: Internationale Gewässerschutzkommission für den Bodensee (IGKB) (Hrsg.): Seespiegel Nr. 43, Juni 2016, S. 6.
  2. segler-verein-staad.de
  3. Pressemeldung

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