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Ältere und neue Brücken Bearbeiten

Über die Argen und ihre Quellflüsse führen zahlreiche Brücken und Stege. Die größte Brücke ist die kombinierte Stahlbeton- und Seilbrücke mit Pylon bei Neuravensburg, über die die Autobahn 96 führt. Eine der ältesten ihrer Art ist die Hängebrücke nahe der Mündung. Zahlreiche Fußgängerbrücken, insbesondere im unteren Bereich, sind in Seiltechnik ausgeführt und stehen unter historischem Schutz.

Argensteg zwischen Kressbronn und Langenargen Bearbeiten

Vom Bodensee flussaufwärts befindet sich etwa dreihundert Meter oberhalb der Mündung der neue, am 6. und 7. Mai 2000 eingeweihte Argensteg. Zwei acht Meter hohe Pylonenpaare tragen die 72 Meter lange Brücke. Ihre freie Spannweite beträgt 40 Meter, die Baukosten beliefen sich auf 600.000 D-Mark. Der alte Argensteg war durch das Hochwasser im Juni 1999 zerstört worden.

KabelhängebrüLaArg

Es folgt die Brücke der Landstraße 334, die Verbindungsstraße der Bundesstraßen 31, 467 und Kressbronn mit Langenargen.

Kabelhängebrücke zwischen Kressbronn und Langenargen Bearbeiten

Eine technisch interessante Hängebrücke über die Argen Die für den Tourismus wichtigste Argenbrücke ist die sehr markante Hängebrücke zwischen Langenargen und Kressbronn, die 1898 als zweitälteste Hängebrücke Deutschlands für den Verkehr freigegeben wurde, erbaut 1896/97.

Bodenseegürtelbahn Bearbeiten

Etwa 100 Meter oberhalb der Hängebrücke führt eine 78 Meter lange, 1898/99 von der Maschinenfabrik Esslingen erbaute Stahlfachwerk-Brücke die einspurige Bodenseegürtelbahn (KBS 731, Radolfzell-Lindau) über die Argen.

B 31 Bearbeiten

1979 wird im Zuge der Neutrassierung der Bundesstraße 31 eine neue Spannbetonbrücke zwischen Kressbronn und Langenargen, etwa 300 Meter unterhalb der Kochermühle bzw. Oberdorf, errichtet.

Brücke bei der Kochermühle Bearbeiten

Die notdürftig reparierte Holzbrücke wird mit Beschluss vom 4. Oktober 1876 durch eine eiserne Brücke – die Kosten betragen 45.642 Mark – ersetzt. Aufgrund des wachsenden Kraftverkehrs entschließt sich der württembergische Staat 1930 auf seine Kosten eine neue Argenbrücke mit 30 Tonnen Tragkraft zu bauen. Am 4. Oktober 1934 wird diese (Bauwerksnummer 8323506) dem Verkehr übergeben. Mit einer Spannweite von 54 Metern dient sie 45 Jahre lang dem Verkehr, ehe sie 1979 durch die Brücke der B 31 entlastet wird.

B 467 Bearbeiten

Zwischen Kressbronn und Tettnang überquert eine weitere Stahlbetonbrücke die Argen. Über sie führt die von Ravensburg kommende Bundesstraße 467 nach Kressbronn. Auch für Fußgänger besteht hier die Möglichkeit, die Argen zu überqueren.

Gießenbrücke Bearbeiten

Bis 1835 bot die Brücke bei Gießen am heutigen Ort Gießenbrücke die einzige Möglichkeit die Argen zwischen den südlich gelegenen Ortschaften Langenargen und Gohren, Tunau, Reute oder Schnaidt – heute Kressbronner Ortsteile – zu Fuß zu überqueren. Die heutige Brücke wurde nach rund 20 Monaten Bauzeit (verzögert durch die beiden Hochwasser im Februar und Mai/Juni 1999) am 5. August 2000 (die Befahrung war seit dem 26. Mai möglich) offiziell für den Verkehr freigegeben. Die Baukosten beliefen sich auf 2,4 Millionen D-Mark. Die Bauwerksnummer lautet 8323642.

Die nächste Brücke bietet dem Verkehr zwischen der Kreisstraße 7709 und Laimnau die Möglichkeit zur Überquerung der Argen. Es folgen zwischen Badhütten und Unterlangnau eine weitere Hängebrücke mit anschließendem Holzsteg und die Überführung der Landstraße 331 zwischen Oberlangnau und Steinenbach. Über den 39,10 Meter weiten Hängesteg bei Heggelbach quert der Jubiläumsweg Bodenseekreis die Argen. Unterhalb von Schloss Achberg verbindet die 1885 erbaute Hängebrücke (Spannweite = 48,60 Meter) die Orte Achberg mit Flunau und Summerau. Flussaufwärts folgen der Dametsweiler Steg und etwa 200 Meter unterhalb des Zusammenflusses der Oberen und Unteren Argen der Pflegelberger Steg.

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