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Die Villa Amsee, = Villa am See, diente Prinz Luitpold, dem späteren bayerischen Prinzregenten, und seiner Frau Auguste seit 1848 als Sommerresidenz. Monarchen aus ganz Europa gingen dort ein und aus. Der Glanz, in dem sich manche in Lindau noch heute sonnen wollen, dauerte kaum ein halbes Jahrhundert. Nach 1920, nach der Revolution, setzte ein schleichender Verfall ein. Der Garten verwilderte und das Gebäude wurde 1982 abgerissen, nur ein Jahr nachdem es unter Denkmalschutz gestellt worden war.


  • Im 1. Weltkrieg errichtete die Schwester von Luitpold, Therese von Bayern, dort auch ein Lazarett.


Siehe auch 


Am 15. April 1844 heiratete sie in Florenz Luitpold, den späteren Prinz-Regenten von Bayern

Da die klimatischen Verhältnisse in Bayern rauer als in der italienischen Heimat Augustes waren, ließ Luitpold seiner Gemahlin 1848 am Bodensee bei Lindau eine Sommerresidenz errichten. Diese „Villa Amsee“ wurde nicht nur zum Erholungsort für Auguste Ferdinande und ihren Mann, sondern auch zum Treffpunkt für den europäischen Hochadel. Das Paar lebte relativ zurückgezogen, pflegte jedoch rege Kontakte zu Künstlern und Wissenschaftlern. Ferdinand von Miller, Franz Lenbach, Max Slevogt und Adolf von Hildebrand zählten zu dem engeren Kreis um Luitpold.

Sie starb im April 1864 im Alter von nur 39 Jahren an den Folgen der Tuberkulose und wurde in München in der Fürstengruft der Wittelsbacher beigesetzt.

Literatur[]

  • Friedrich Weissensteiner: Liebeshimmel und Ehehöllen, 2. Auflage, München 2001

Weblinks[]

  • Commonscat bei Wikipedia, Bilder unter: Archduchess Auguste Ferdinande of Austria|Auguste Ferdinande von Österreich
  • Aufnahmen von der Villa Amsee und dem dazugehörigen Park in Lindau - BaWü-Archivaliensignatur: Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, GU 119 Bü 1157 Kontext: 1. Wiltrud (1884-1975) Herzogin von Urach, Gräfin von Württemberg. 2. Teilnachlass Therese Prinzessin von Bayern