Der Blick vom Zeppelin


Zeppeline sind Fluggeräte, die den Auftrieb eines Gases in einer großen Hülle zum Transport von Personen und / oder Lasten über weite Entfernungen nutzen.


Entstanden sind sie zunächst ……


Die Person


 


 

 


 

(interner Link: siehe Weiteres dort )  

 


 


über Lindau (Aufnahme von S.A. Sha, 2020)

ca. 1924 und moderne Schiffe







 

Biografie Ferdinand Zeppelins[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ferdinand (Adolf Heinrich August Graf von) Zeppelin (geb. am 8. Juli 1838 in Konstanz; gest. am 8. März 1917 in Berlin) war General der Kavallerie und der Entwickler und Begründer des Starrluftschiffbaus in Deutschland. Bei seinen Bemühungen stellte die „Zeppelinspende des deutschen Volkes“ 1908 den entscheidenden Wendepunkt dar. Die von ihm entwickelten Zeppeline kamen von 1909 bis 1914 in der zivilen Luftfahrt zum Einsatz (DELAG), dann verstärkt im Ersten Weltkrieg. Eine zweite Blüte erlebten sie nach von Zeppelins Tod in den 1920er und 1930er Jahren. Auf Zeppelin gehen die noch existierende Luftschiffbau Zeppelin GmbH und die Zeppelin-Stiftung in Friedrichshafen zurück.

Graf Ferdinand von Zeppelin schied 1890 im Alter von 52 Jahren frühzeitig aus dem Armeedienst aus und wandte sich danach ernsthaft der Entwicklung eines Luftschiffs zu.[1] Zusammen mit Theodor Kober stellte der Graf in den Folgejahren erste Überlegungen für Luftschiffe an, die im Februar 1894 in dem Konzept eines Lenkbaren Luftzuges mündeten und in einer „Denkschrift über das lenkbare Luftschiff“ veröffentlicht wurden.[2] Am 13. August 1898 erhielt er ein Patent für einen „Lenkbaren Luftfahrzug mit mehreren hintereinander angeordneten Tragkörpern“ (Kaiserliches Patentamt, Patentschrift No. 98580).

Der Entwurf, der damit rückwirkend zum 31. August 1895 geschützt wurde, hatte unter anderem folgende wichtige Merkmale, kam aber über die Konzeptionsphase niemals hinaus, so dass er nicht gebaut wurde:

  • Gasraum aufgeteilt in mehrere zylindrische Zellen
  • Steuerungsmöglichkeit mit Hilfe von Höhenrudern und Seitenrudern
  • zwei getrennte, fest mit dem Gerippe verbundene Gondeln
  • Vortrieb durch Propeller, montiert auf Höhe des größten Luftwiderstandes
  • Möglichkeit, mehrere solcher Schiffe wie Zugwaggons aneinander zu koppeln (dies wurde nie realisiert).

Die Pläne für dieses erste lenkbare Luftschiff erhielt Zeppelin dabei von der Witwe des ungarischen Konstrukteurs David Schwarz.

Die Idee der Luftschifffahrt war bereits wesentlich älter.


Zeppelins erstes Luftschiff LZ 1 stieg am 2. Juli 1900 am Bodensee zu seiner Jungfernfahrt auf. Der Absturz des „Zeppelins LZ 4“ bei Echterdingen am 5. August 1908 führte zur größten freiwilligen Spendenaktion im Kaiserreich, der „Zeppelinspende des deutschen Volkes“.

Daraufhin errichtete Zeppelin 1912 die größte Luftschiffhalle Deutschlands in Potsdam West. Doch die Produktion wurde wenige Jahre später eingestellt und 1920 musste die Luftschiffhalle aufgrund des Versailler Vertrages demontiert werden.

Der erste Passagierlufthafen /-flugplatz mit Halle Deutschlands entstand im Jahr 1910 in Baden-Oos. Am 21. August 1910 kam in Baden-Baden das erste Luftschiff, LZ 6, an. Zwei Tage später am 23. August fand die erste offizielle Passagierfahrt in Deutschland statt. An der zweistündigen Fahrt nahmen zwölf Personen teil, die dafür 200 Mark pro Person bezahlten.

Erster Prototyp von David Schwarz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das erste Starrluftschiff war ein 1895/1896 von David Schwarz, einem jüdischen Holzhändler aus Agram (jetzt Zagreb) in Kroatien, entwickeltes Ganzmetall-Luftschiff. Es bestand aus einem Gitterträgergerüst und war mit Aluminiumblech beplankt. Außerdem war der Auftriebskörper in 13 Gaszellen unterteilt. Neu war auch die äußere Form. Sie bestand aus einem liegenden Zylinder mit einem Kegel am Bug.


Es war bestückt mit einem Benzinmotor, der bei 480 Umdrehungen pro Minute eine Leistung von 12 Pferdestärken (PS) erbrachte. Das Aluminium wurde vom Fabrikanten Carl Berg geliefert, der später aus ebendiesem Material Teile für die Zeppeline fertigen sollte. Dieses Luftschiff wurde bei seiner Probefahrt am 3. November 1897 auf dem Tempelhofer Feld in Berlin zerstört.

Dieses Luftschiff war die erste Anwendung des 1889 auf der Pariser Weltausstellung erstmals gezeigten neuen Werkstoffes Aluminium in der Luftfahrt-Technik.

(Kaiserliches Patentamt, Patentschrift No. 98580). Der Entwurf, der damit rückwirkend zum 31. August 1895 geschützt wurde, hatte unter anderem folgende wichtige Merkmale, kam aber über die Konzeptionsphase niemals hinaus, sodass er nicht gebaut wurde: * Gasraum aufgeteilt in mehrere zylindrische Zellen, * Steuerungsmöglichkeit mit Hilfe von Höhen- und Seitenrudern, * zwei getrennte, fest mit dem Gerippe verbundene Gondeln, * Vortrieb durch Propeller, montiert auf Höhe des größten Luftwiderstandes, * Möglichkeit, mehrere solcher Schiffe wie Zugwaggons aneinander zu koppeln (dies wurde nie realisiert).  Die Pläne für dieses erste lenkbare Luftschiff erhielt Zeppelin dabei von der Witwe des ungarischen Konstrukteurs David Schwarz.



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Aluminiumbauteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das erste Starrluftschiff von 1895/1896 von David Schwarz bestand aus einem Gitterträgergerüst und war mit Aluminiumblech beplankt. Außerdem war der Auftriebskörper in 13 Gaszellen unterteilt.

Das Aluminium wurde vom Fabrikanten Carl Berg geliefert, der später aus ebendiesem Material Teile für die Zeppeline fertigen sollte. Dieses erste Luftschiff wurde bei seiner Probefahrt am 3. November 1897 auf dem Tempelhofer Feld in Berlin zerstört. Dieses Luftschiff war die erste Anwendung des 1889 auf der Pariser Weltausstellung erstmals gezeigten neuen Werkstoffes Aluminium (chem. Element Al) in der Luftfahrt-Technik.

 



  1. W. Meighörner: Grundlage des Erfolgs – Der lenkbare Luftzug. In: Luftschiffe die nie gebaut wurden. Friedrichshafen 2002, S. 16f.
  2. Meighörner, W. (2002): Grundlage des Erfolgs – Der lenkbare Luftzug, in: Meighörner, W. (Hrsg.): Luftschiffe die nie gebaut wurden, Friedrichshafen, S. 25.

www[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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